#23 Die 5 häufigsten Glaubenssätze und wie Du sie transformieren kannst



Ich wünsche Dir ein wunderschönes neues Jahr 2022! Ich freue mich unendlich, dass Du da bist und meine Homepage gefunden hast. Das zeigt mir, dass Du Dich entschieden hast Dein Leben selbstbestimmt in die Hand zu nehmen und loszugehen, um etwas zu bewegen.


Dass Du noch mehr in Deine Kraft kommen und zu dem Menschen werden möchtest, der von innen gestärkt, mit Selbstliebe geladen, frei in seinen Gedanken, Worten und Taten in die Welt geht, um ein erfülltes und wundervolles Leben zu leben.

Denn das hier ist DEIN Leben!


Wie war Dein letztes Jahr? Bei mir kamen nochmal zum Jahresende viele Themen an die Oberfläche und es haben sich einige Glaubenssätze gezeigt. Es hat sich auf die letzten Meter im Dezember für mich wie ein inneres "Gezerre" angefühlt.


Irgendetwas hält mich immer wieder von meinen Vorhaben oder Ideen ab oder es kommt Angst auf, wenn ich vor der Veröffentlichung eines wichtigen Projekts stehe, oder mich zeigen möchte.


Hast Du ein paar negative Glaubenssätze mit in dieses Jahr genommen?


Das Ding mit den Glaubenssätzen ist ziemlich einfach: Sie sind wie kleine Signallämpchen, die Dir zeigen, wo Du noch eine Blockade in Deinem Mindset lösen darfst, damit Du in einem bestimmten Bereich weiter gehen kannst.


Es gibt einige Glaubenssätze, die fast jeder mit sich herum trägt und die in bestimmten Situationen immer wieder auftauchen. Und das hat seinen Grund.


Hier die 5 häufigsten Glaubenssätze:


  1. Ich bin nicht genug.

  2. Ich bin nicht liebenswert.

  3. Das werde ich nie schaffen.

  4. Das kann ich nicht.

  5. Nein sagen ist gefährlich.


Warum Denken wir so über uns?


Glaubenssätze, sind Überzeugungen, die wir in Situationen übernommen haben, in denen wir uns klein, allein, minderwertig, hilflos, nicht gut genug oder nicht geliebt gefühlt haben.


Es sind meist Situationen in der Kindheit, da wir hier noch ganz ungefiltert alles aufnehmen und es auf uns selbst beziehen. Für die meisten Menschen passiert das in der Beziehung zu den eigenen Eltern.



Darum muss keiner im Aussen etwas schuld sein oder falsch gemacht haben. Eltern wollen, in ihrem Sinne, immer das beste für ihr Kind. Und Eltern handeln so, wie sie es selbst gelernt haben und mit ihren eigenen Baustellen, bereit sind zu können.


Darum darfst Du Dich im erst Schritt einmal frei machen, von irgendwelchen Schuldzuweisungen. Versuche ganz bei Dir zu bleiben, wenn Du nach den Ursachen schaust. Es ist wichtig hinzuschauen aber es ist ebenso wichtig nicht in einen Opfermodus zu verfallen, denn der bringt uns garnicht weiter.



So transformierst Du negative Glaubenssätze


Negative Glaubenssätze tauchen immer mal wieder auf, auch wenn Du mit einem schon mal zu tun hattest und ihn gelöst hast, kann es sein, dass er in einem anderen Zusammenhang in Deinem Leben wieder erscheint.


Du kannst Dir das wie die Schichten einer Zwiebel vorstellen:

Es gibt mehrere Ebenen, auf denen Du vielleicht ein und denselben in Dir angelegt hast. So kann z.B. "Ich bin nicht liebenswert" auftauchen, wenn Dein Chef Dich wegen Deiner Arbeit nicht in Deinem Sinne, ausreichend gelobt hat; wenn Dein Partner*in Dir, nicht in Deinem Sinne, genug Aufmerksamkeit schenkt; wenn Deine Freunde sich, nicht in Deinem Sinne oft genug anrufen.


Aber auch in einem Bereich, kann es sein, dass ein Satz immer wieder kommt, bis Du Dich von ihm gelöst hast. Sieh das einfach als Hinweis, dass es da noch etwas zu heilen gibt, und es gut ist, dass Du das Signallämpchen überhaupt schon sehen kannst und es Dir für Deine Entwicklung dient. 😊


1. Glaubenssätze beobachten und aufspüren


Oft merkst Du es daran, dass es da eine Blockade gibt, hinter dem eine negative Überzeugung über Dich steckt, wenn Du Angst hast, obwohl Du etwas tun möchtest. Aber auch starke Unsicherheit, Abneigung, Scham oder andere ausgeprägtere Emotionen, können Dir schon einen Hinweis geben.


Beobachte Dich, in welchen Situationen Du innerlich sehr emotional reagierst und schaue, welcher Satz/ Überzeugung über Dich in Dir erscheint. Was sagst Du zu Dir selbst in solchen Situationen? Wie gehst Du mit Dir um?



Vielleicht tauchen Sätze auf wie:


- "Das hast Du nicht anders verdient."

- "Das passiert immer mir."

- "War ja klar, dass das nichts werden kann."