#12 Wie Du Ruhe in Dir herstellen kannst

Aktualisiert: 4. Okt. 2021

...und die Dinge aus einem neuen Blickwinkel siehst.

 


 

Was passiert hier eigentlich?


Oh man, kennst Du das auch, wenn alles einfach super hektisch und wahnsinnig anstrengend ist? Wenn Du Dir Sorgen machst, ob Du alles hin bekommst, ob Du es rechtzeitig schaffst noch Deine Prüfung ab zu geben oder zum Termin für eine Präsentation alles fertig zu haben? Vielleicht kennst Du es aber auch, wenn einfach der Alltag viel von Dir abverlangt, Deine Kinder, Dein Partner/in, Deine Eltern an Dir zerren oder Dich unter Druck setzen. Vielleicht hast Du aber auch gerade Streit mit einem Menschen, der Dir viel bedeutet und Dich belastet das so sehr, dass Du kaum noch an etwas anderes denken kannst?


Es gibt viele Dinge und Menschen, die uns aus der Ruhe bringen und das fühlt sich absolut nicht gut an, vor allem, wenn wir dem scheinbar hilflos ausgeliefert sind...aber...hier kommt eine Gute Nachricht: es entsteht alles in DIR! Alles was Dich jetzt gerade beunruhigt und Dir Sorgen macht, löst in Dir dieses Gefühl aus. Vielleicht fühlst Du Dich durch etwas da draußen innerlich gehetzt, bemerkst Anspannung, Unruhe, Unbehagen, Ohnmacht, Wut, Angst, Verzweiflung, Scham...oder ein anderes Gefühl, das Du am liebsten weg haben möchtest.


Es gibt etwas, worauf Du innerlich reagiert hast. Etwas, was zwar im Außen passiert ist, aber vielleicht auch schon garnicht mehr besteht. Oder es gibt etwas, was Du noch tun musst oder worauf Du wartest und Du noch garnicht weißt, wie es ausgeht.


All Diese Momente passieren in dem Zwischenraum, zwischen Vergangenheit und Zukunft. Beobachte einmal wann Du die Gefühle fühlst. Meist ist das dann, wenn Du über die Vergangenheit oder die Zukunft nachdenkst. Sie sind also mit deinen Gedanken ÜBER etwas verbunden und Du stellst sie her. Und genauso, wie Du über etwas negativ oder in Sorge denken kannst, kannst Du auch über etwas positiv und mit Zuversicht denken!


Und jetzt kommt etwas abgefahrenes: Denn, all diese Gefühle in Dir, die ja auf Deinen Gedanken über etwas in Dir, durch Dich erzeugt wurden, können zu einer Überzeugung in Dir und Deiner Realität werden. Du hast das bestimmt schon mal erlebt, vielleicht nehmen wir das Beispiel Eifersucht:


Du hast einen Freund/Freundin, Partner/Partnerin und jetzt kommst Du eines Tages auf den Gedanken, er/ sie würde Dir fremd gehen. Vielleicht hast Du eine Nachricht auf seinem/ihrem Handy gesehen, die Du nicht zuordnen konntest oder einen Geruch oder auch nur eine Veränderung wahrgenommen, die Du damit in Verbindung setzt. Dir schießen tausend Gedanken in den Kopf, Du siehst Bilder von ihm/ihr mit einem anderen Mann oder einer anderen Frau. Aufgrund dieser Bilder und Gedanken steigt Wut, Angst oder Panik in Dir auf. Du steigerst Dich im Laufe des Tages immer weiter hinein, Bilder und Gefühle, bis Dein Partner/in nach Hause kommt und Du ihn/sie, total in Rage und giftig vor lauter aufgestauter Emotionen, anbrüllst oder weinend vor ihm/ihr zusammenbrichst.

Wenn Er/sie jetzt nicht zufällig auch schon mit Ideen über Dich oder Gefühlen vom Tag beladen ist, sondern entspannt, fragt er/sie Dich was denn los ist und lacht dann und sagt: "Ach so, das war eine Nachricht in einer Chat-Gruppe von jemanden an einen anderen."


 

Wie ist also die Abfolge nochmal?


Dein Gedanke erzeugt deine Gefühle und Deine Gefühle erzeugen eine Überzeugung und Deine Überzeugungen erzeugen Deine Realität.


Was wäre nun gewesen, wenn Dein Partner/Partnerin auch einen schlechten tag hat, dann wäre an dem Punkt ein heftiger Streit ausgebrochen, der vielleicht sogar im schlimmsten Fall mit Trennung geendet hätte oder damit, dass Dein Partner tatsächlich irgendwann fremd geht, weil er sich nicht mehr gewürdigt fühlt und ihm/ihr Dein Vertrauen fehlt und er/sie sich verletzt fühlt.


 

Was Du tun kannst!


Tatsächlich gehört noch mehr dazu, um noch mehr zu verstehen: Warum wirst Du überhaupt getriggert, dass Du auf gewisse Gedanken erst kommst und warum von einigen Dingen eher, als von anderen?


Das hängt davon ab

  • ...was Du über Dich selbst denkst.

  • ...was Du als Kind abgeschaut hast.

  • ...was Du für Glaubenssätze manifestiert hast.

  • ...welche Erlebnisse Du hattest und noch mit Dir herum trägst.

So gesehen, ist Dein Ausschlag, wann Dich etwas triggert ein super Wegweiser zu dem, was Du Dir anschauen kannst um es Dir bewußt zu machen, um es im nächsten Schritt anzunehmen und es dann zu transformieren.


Wie das geht, zeige ich Dir in den nächsten Blog Artikeln.

Fang zunächst damit an, einfach mal zu beobachten und wahr zu nehmen, was Deine Gedanken tun, wann Du wie reagierst und was Dich triggert. Beobachte Dich im Alltag.


 

Erster Schritt zu mehr Ruhe in Dir


Und zunächst ist es einfach wichtig, dass Du Dich aus den Emotionen wieder zurück nimmst, sie fühlst aber auch bei Dir bleibst. Dich also nicht in sie komplett hineinfallen lässt. Auch wenn es einfach um den Prüfungsstress geht oder den Zeitdruck. Auch da gilt es, den Fokus wieder zu sammeln und in die Ruhe zu kommen. Denn es hilft Dir nichts, wenn Du Dich durch Deine Gedanken verrückt machen lässt, wenn noch nichts davon eingetreten ist.


Ich habe für Dich, für den Akut-Fall, dazu drei Entspannungsübungen zusammengestellt, die Du Dir jetzt kostenlos auf meiner Homepage herunterladen kannst.


Schaue hier: Entspannungsübungen


Wenn Dir dieser Blog-Artikel gefallen hat, dann gib mir gerne ein Herzchen und schreibe mir einen Kommentar unten drunter. Ich freue mich sehr darüber!


Free your soul and spread your light!

Namasté